Caritative Einrichtungen & Pflege

Damit Fürsorge nicht auf Kosten Ihres Teams geht.

OQM hilft caritativen Einrichtungen und Pflegeteams, Führung, Übergaben und Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Damit die Menschen Rückhalt bekommen, die für andere da sind. Mit dem Business- oder christlichen Fragebogen, passend zum Team.

  • Für alle christlichen Konfessionen
  • Christliche Fassung: 80 Fragen zu 8 Merkmalen
  • Vertraulich, keine Bewertung einzelner Personen
Christliches Qualitätsprofil · Beispiel

57Durchschnitt

  • Bevollmächtigende Führung58
  • Gabenorientierte Mitarbeit63
  • Leidenschaftliches Glaubensleben52
  • Wirksame Strukturen41
  • Verinnerlichte Werte & Kultur60
  • Ganzheitliche Teams68
  • Bedürfnisorientierte Dienstleistung55
  • Liebevolle Beziehungen62
MinimumfaktorStärke
Frei erfundenes Beispiel, keine Auswertung Ihrer Einrichtung.
Merkmale gesunder Gemeinschaften
8Merkmale gesunder Gemeinschaften
Fragen in der christlichen Fassung
80Fragen in der christlichen Fassung
Minuten pro Person
10–25Minuten pro Person
christlichen Konfessionen
Allechristlichen Konfessionen

Der Fragebogen muss zum Team passen, nicht nur zum Träger.

In Pflegeeinrichtungen, Werken und Schulen arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Glaubens- und Weltbildern. Sie haben die Wahl. Eine christliche Identität verpflichtet nicht dazu, persönliche Glaubensfragen zu stellen.

Business-Fassung

Weltanschaulich neutral: Führung, Strukturen, gemeinsame Werte und Zusammenarbeit. Auch für caritative und gemeinnützige Einrichtungen, nicht nur für Unternehmen.

Business-Fassung besprechen

Christliche Fassung

Gaben, Glaubensleben, geistliche Kultur und Dienst werden ausdrücklich angesprochen. Für Teams, zu deren Auftrag und Arbeitskontext diese persönlichen Glaubensaussagen passen.

Christliche Fassung besprechen

Wir klären Sprache, Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Auswertung vorab. Die Fragebögen werden nicht beliebig vermischt oder umgeschrieben. Verschiedene Fassungen sind nicht automatisch direkt vergleichbar.

Das Beispielprofil oben und die acht Merkmale unten zeigen die christliche Fassung. Ihre Auswahl für das Erstgespräch legt noch keinen Fragebogen verbindlich fest.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Der Anspruch ist menschlich. Der Alltag oft ein Kraftakt.

Es ist kurz vor der Übergabe: Eine Kollegin fällt aus, Angehörige warten auf Rückmeldung und die Dokumentation ist noch offen. Gleichzeitig soll eine neue Kraft eingearbeitet werden. Solche Situationen lassen sich nicht mit noch mehr Einsatz allein lösen.

  • Der Dienstplan hält nur bis zum ersten Ausfall

    Kurzfristiges Einspringen wird zur Gewohnheit. Die gleichen Kolleginnen und Kollegen fangen Lücken auf, während Leitung ständig zwischen Versorgung und Entlastung abwägt.

  • Zu viele Schnittstellen, zu wenig Klarheit

    Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft, Verwaltung und Ehrenamt arbeiten am selben Auftrag. Doch Informationen gehen zwischen Schichten, Touren und Zuständigkeiten verloren.

  • Neue Menschen sollen sofort funktionieren

    Einarbeitung läuft nebenher. Neue und international gewonnene Mitarbeitende müssen Abläufe, Sprache und Teamkultur gleichzeitig verstehen; erfahrene Kräfte tragen die zusätzliche Begleitung.

  • Für Menschen da sein, aber selbst wenig Rückhalt haben

    Leid, Sterben, Konflikte und Zeitdruck können nachwirken. Wenn Sorgen kaum ausgesprochen werden und das Leitbild wenig mit dem Alltag zu tun hat, kostet der Dienst zusätzlich Kraft.

Vorläufige, KI-generierte Bilder; keine Kundenreferenz.

Wo verliert Ihr Team Kraft, die es für Menschen braucht?

Für ambulante Dienste, stationäre Altenpflege, Hospiz- und Palliativteams sowie caritative Beratungs-, Begleitungs- und Teilhabeangebote. Wir beginnen bei einer überschaubaren Arbeitseinheit, nicht automatisch beim gesamten Träger. Die folgenden Ansatzpunkte sind Gesprächsbeispiele, keine zugesagten Ergebnisse.

Dienstplanung: nicht nur Lücken füllen

Wenn private Pläne immer wieder kippen, wird aus Hilfsbereitschaft eine Dauerverpflichtung. Im Dialog wird sichtbar, wie Beschäftigte Beteiligung, Erreichbarkeit der Leitung und Fairness erleben. Sie klären, welche Entscheidungswege und Rückmeldungen verbessert werden können.

Ein erster Schritt kann sein, Verantwortlichkeiten beim Ausfall zu klären und eine Änderung zunächst in einem Wohnbereich oder einer Tour zu erproben. Eine fehlende Personaldecke oder unzureichende Finanzierung muss daneben eigenständig bearbeitet werden.

Unsere Dienstplanung besprechen

Übergaben: aus vielen Informationen einen verlässlichen Ablauf machen

Eine Beobachtung erreicht die nächste Schicht nicht. Ein Rückruf bleibt zwischen Pflege und Verwaltung liegen. Eine ehrenamtliche Person kennt ihre Grenze nicht. OQM richtet den Blick auf erlebte Strukturen und Zusammenarbeit, nicht auf die Bewertung einer einzelnen Fachkraft.

Besprechen Sie einen konkreten Übergabepunkt: Wer trägt die Verantwortung, wie werden Rückfragen geklärt und wann kommt die Rückmeldung? Pflegefachliche Standards und Dokumentationspflichten bleiben Aufgabe der zuständigen Fachverantwortlichen.

Unsere Schnittstellen klären

Einarbeitung: Zugehörigkeit entsteht nicht am ersten Arbeitstag

Neue Kolleginnen und Kollegen brauchen Orientierung, ohne sich für jede Frage rechtfertigen zu müssen. Unterschiedliche Qualifikationen, Sprachen und Erfahrungen sind eine Ressource, wenn Zuständigkeiten und Unterstützung verständlich sind.

Ein möglicher Entwicklungsauftrag: feste Ansprechpersonen und kurze Rückmeldegespräche vereinbaren und nach einigen Wochen gemeinsam prüfen, was davon funktioniert. OQM ersetzt weder Qualifikationsnachweise noch fachliche Anleitung oder Sprachförderung.

Unser Team beim Ankommen unterstützen

Belastung: Helfende müssen nicht alles allein tragen

Der Wunsch, einem Menschen gerecht zu werden, kann mit knapper Zeit und widersprüchlichen Erwartungen kollidieren. Der organisatorische Ansatz fragt nach Rückhalt, ansprechbarer Leitung und einer Kultur, in der Schwierigkeiten benannt werden dürfen.

Klären Sie, welche Rückmeldung im Team fehlt und wo fachliche Entlastung, Supervision oder andere Unterstützung erforderlich ist. Akute Gefährdungen und gesundheitliche Beschwerden gehören unmittelbar in die dafür vorgesehenen Schutz- und Versorgungswege.

Rückhalt für unser Team besprechen

Werte: christlicher Träger, vielfältiges Team

Menschenwürde, Respekt und verlässliche Hilfe können gemeinsam gelebt werden, auch wenn Mitarbeitende unterschiedlich glauben. Eine christliche Trägerschaft allein macht persönliche Glaubensfragen noch nicht für jedes Team passend.

Wählen Sie mit uns die christliche oder die Business-Fassung. Für weltanschaulich gemischte Teams kann der neutrale Fragebogen geeigneter sein. Die christliche Identität des Trägers muss dafür nicht aufgegeben werden; die Fragen werden nicht spontan umgeschrieben oder vermischt.

Die passende Fassung für uns finden

Veränderung: klein genug anfangen, damit etwas passiert

Ein weiterer Bericht hilft wenig, wenn niemand Zeit für die Umsetzung hat. Sinnvoll ist ein klarer Auftrag mit Leitung, Mitarbeitenden und gegebenenfalls Interessenvertretung: eine begrenzte Einheit, ein verständlicher Rücklauf und wenige priorisierte Schritte.

Beispiel: eine Übergaberoutine gemeinsam verändern, eine verantwortliche Person benennen und einen Rückmeldetermin festlegen. Ein späteres Profil ergänzt die Beobachtung des Alltags; verschiedene Fragebogenfassungen werden nicht ungeprüft als gleichwertige Messreihe verglichen.

Einen machbaren ersten Schritt planen

OQM bietet Organisationsentwicklung und Zusammenarbeit. Es ersetzt keine Pflegefachberatung, Personalbemessung, Finanzierungslösung, klinische Prüfung oder vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung. Es ist kein Nachweis verbesserter Pflegeergebnisse.

Holzfass mit unterschiedlich langen Dauben: Das Wasser läuft über die kürzeste Daube ab.

Warum OQM anders ist

Das schwächste Merkmal bestimmt, was möglich ist.

Ein Fass hält nur so viel Wasser, wie seine kürzeste Daube hoch ist. Gute Angebote helfen wenig, wenn Mitarbeitende ausbrennen oder Konflikte unausgesprochen bleiben. OQM zeigt diese kürzeste Daube – Ihren Minimumfaktor.

Statt an allem gleichzeitig zu arbeiten, wissen Sie, wo der nächste Schritt am meisten bewirkt.

Was OQM betrachtet

Acht Merkmale prägen, wie gesund Ihre Gemeinschaft ist.

Je Merkmal zehn Fragen. Sie zeigen, wie Mitarbeitende und Engagierte die Zusammenarbeit tatsächlich erleben – nicht, ob es dafür ein Programm gibt.

Merkmal 1 von 8

  1. 01 / 08

    Bevollmächtigende Führung

    Wer kann Verantwortung übernehmen, wenn Leitung nicht jede Entscheidung selbst treffen muss?

    Im Baum der Stamm: Er trägt und versorgt, gibt aber nicht vor, wohin jeder Ast wächst.

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „Die für meinen Tätigkeitsbereich zuständige Person bezieht mich in Entscheidungen ein, die für mich relevant sind.“
  2. 02 / 08

    Gabenorientierte Mitarbeit

    Welche Aufgabe passt zu einer Gabe, und welche wird nur aus Gewohnheit weitergetragen?

    Im Baum die Blätter: Jedes sitzt dort, wo es das meiste Licht einfängt.

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „Die Aufgaben, die ich erledige, entsprechen meinen Fähigkeiten.“
  3. 03 / 08

    Leidenschaftliches Glaubensleben

    Wie verbindet sich der gemeinsame geistliche Auftrag mit dem tatsächlich erlebten Alltag?

    Im Baum das Licht: Ihm wächst alles entgegen.

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „Der geistliche Auftrag unserer Organisation motiviert mich auch in meinem täglichen Leben.“
  4. 04 / 08

    Wirksame Strukturen

    Welcher Entscheidungs- oder Übergabeweg entlastet das Team, statt es aufzuhalten?

    Im Baum der Saftstrom: Wasser und Nährstoffe kommen dort an, wo sie gebraucht werden.

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „In meinem Team sind die Aufgaben so verteilt, dass die Arbeit reibungslos verläuft.“
  5. 05 / 08

    Verinnerlichte Werte & Kultur

    Wo sind unsere Werte im Handeln erfahrbar, und wo bleiben sie nur im Leitbild?

    Im Baum die Wurzeln: unsichtbar, aber alles steht auf ihnen.

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „Die geistliche Atmosphäre in meinem Team ist einer der Gründe, warum ich gerne hier arbeite.“
  6. 06 / 08

    Ganzheitliche Teams

    Was braucht unser Team außer einem erledigten Arbeitsplan, um miteinander tragfähig zu bleiben?

    Im Baum die Äste: Jeder trägt seinen Teil, die Krone entsteht nur gemeinsam.

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „In meinem Team vertrauen wir uns gegenseitig.“
  7. 07 / 08

    Bedürfnisorientierte Dienstleistung

    Wem dient unsere Arbeit, und hören wir ausreichend darauf, was diese Menschen wirklich brauchen?

    Im Baum die Früchte: das, was der Baum für andere hervorbringt.

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „Wir wollen in unserem jeweiligen Tätigkeitsbereich unser Bestes geben.“
  8. 08 / 08

    Liebevolle Beziehungen

    Kann jemand offen ein schwieriges Thema ansprechen, ohne Zugehörigkeit oder Wertschätzung zu verlieren?

    Im Baum das Pilzgeflecht zwischen den Wurzeln: Über dieses Netz versorgen sich Bäume gegenseitig.

    Welches Merkmal ist bei Ihnen der Minimumfaktor?

    Erstgespräch vereinbaren

    Beispielfrage · eine von zehn zu diesem Merkmal

    „In unserem Team werden Konflikte auf eine positive Weise gelöst.“

Mit jedem Merkmal erwacht ein Teil des Baums.

So funktioniert’s

In vier Schritten von der Frage zur Priorität.

  1. Entdecken

    Im Erstgespräch wählen wir die passende Fassung: Business oder christlich. Wir klären Einheit, Teilnehmende, Freiwilligkeit und Vertraulichkeit.

    kostenlos
  2. Befragen

    Mitarbeitende und Engagierte beantworten die 80 Fragen anonym am Smartphone oder PC.

    10–25 Minuten pro Person
  3. Verstehen

    Das Profil steht direkt nach Abschluss der Befragung bereit. Gemeinsam erkennen Sie Stärken und den Minimumfaktor.

    Priorität statt Bericht
  4. Umsetzen und wieder hinschauen

    Sie vereinbaren wenige, konkrete Schritte. Nach 10 bis 12 Monaten zeigt eine erneute Befragung, was sich verändert hat.

    Nachmessung nach 10–12 Monaten

Woran Sie Fortschritt im Alltag erkennen können.

  • Absprachen, auf die sich Menschen verlassen können

    Sie vereinbaren transparente Zuständigkeiten für Ausfälle und beziehen das Team in veränderbare Abläufe ein. Personallücken werden benannt, nicht als mangelnde Hingabe umgedeutet.

    Statt: Der Dienstplan hält nur bis zum ersten Ausfall
  • Übergaben mit klarer Verantwortung

    Teams klären, welche Information wann zu wem gehört. Eine kleine Veränderung an einer Schnittstelle wird erprobt und gemeinsam ausgewertet.

    Statt: Zu viele Schnittstellen, zu wenig Klarheit
  • Einarbeitung bekommt einen festen Platz

    Ansprechpersonen, Lernzeit und Rückmeldungen werden verbindlich besprochen. Das Team prüft, ob neue Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung tatsächlich erleben.

    Statt: Neue Menschen sollen sofort funktionieren
  • Werte werden im Umgang miteinander sichtbar

    Leitung schafft Raum für Rückmeldung, Grenzen und unterschiedliche Perspektiven. Gemeinsam überprüfen Sie, ob die vereinbarten Schritte im Alltag tragen.

    Statt: Für Menschen da sein, aber selbst wenig Rückhalt haben

Was Sie bekommen

Passende Fragen. Ein klares Bild der Zusammenarbeit.

Business oder christliche Fassung: Wir wählen das Instrument für Ihr tatsächliches Team. Die Preise entsprechen dem Unternehmensbereich.

  • OQM-80-Profil in der passenden Fassung

    Acht Faktoren, Stärken und Minimumfaktor für Ihre Einheit. Fragen und Faktornamen richten sich nach der vereinbarten Fassung.

  • Vergleichsprofil

    Teams, Standorte oder zwei Zeitpunkte innerhalb derselben Fassung vergleichen. Unterschiedliche Fassungen nicht einfach nebeneinander bewerten.

  • Action Guide

    Priorisierte Schritte für die niedrigsten Werte – für Leitungskreis, Teams und Mitarbeitende.

  • OQM Health, wenn Sie es brauchen

    Die Beurteilung psychischer Belastung für Ihre sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitenden.

Preise

Was OQM für Ihre Einrichtung kostet.

Dieselben Preise wie für Unternehmen: ein Jahrespaket als Grundlage, dazu die Auswertungen, die Sie brauchen. Rechnen Sie Ihren Preis selbst aus – unverbindliche Preisempfehlungen, zzgl. MwSt.

Ohne Risiko starten

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir klären, ob OQM zu Ihrer Pflegeeinrichtung, Ihrem Werk, Ihrer Schule oder Gemeinde passt.

Erstgespräch vereinbaren
Alle Preise im Überblick

Jahrespaket

bis 50 Teilnehmende1.490 €
51–200 Teilnehmende1.990 €
201–400 Teilnehmende2.490 €
über 400 TeilnehmendeAuf Anfrage

Weitere Auswertungen

Weiteres OQM-80-ProfilTeam-, Gesamt- oder Vergleichsprofilab dem 11. Profil 400 €490 €
Action Guide150 €
OQM Health490 €
Health-Vergleichsprofil290 €

Auswertungen zahlen Sie je Profil. Beratung und Workshops rechnet Ihr Berater separat ab.

Dr. Stephan Wesely (1967–2026)

Warum OQM

„Wachstum ist nicht „machbar“. Umwelteinflüsse aber, die es negativ beeinträchtigen könnten, können so weit wie möglich reduziert werden. Gelingt dies, geschieht Wachstum.“
Dr. Stephan Wesely (1967–2026)Mitbegründer von OQM International

Deshalb setzt OQM nicht bei noch mehr Programmen an, sondern bei den Bedingungen, unter denen Menschen sich entfalten können – beim Minimumfaktor.

Stephan Wesely: Dialogisch orientiertes Organisches Qualitätsmanagement (OQM). Dissertation, Universität Koblenz-Landau, 2011, S. 38.

Warum Arbeitsbedingungen und Zusammenarbeit zusammengehören.

Diese Quellen beschreiben die Situation der Branche, nicht eine Wirkung von OQM. Region, Datenzeitraum und Zielgruppe unterscheiden sich. Unsere Gesprächsbeispiele leiten daraus mögliche organisatorische Ansatzpunkte ab.

Erstgespräch vereinbaren

FAQ

Fragen vor dem ersten Schritt

Passt OQM zu einem Pflegedienst oder einer caritativen Einrichtung?

Ja, der Ansatz kann die Organisationsentwicklung erwachsener Leitungs- und Mitarbeitendenteams unterstützen. Das gilt für ambulante und stationäre Pflege, Hospizteams und soziale Dienste. Welche Einheit und welche Fassung passen, klären wir anhand Ihrer Arbeitssituation; ein christlicher Träger verpflichtet Sie nicht zur christlichen Fragebogenfassung.

Welche Fassung eignet sich für Mitarbeitende ohne christlichen Glauben?

Die weltanschaulich neutrale Business-Fassung ist auch für gemeinnützige und caritative Organisationen eine Option. Sie betrachtet Führung, Strukturen, Werte und Zusammenarbeit ohne persönliche christliche Glaubensaussagen. Die christliche Fassung ist eine bewusste Alternative für einen passenden Teamkontext. Wir klären die Auswahl vorab und verändern die Fragen nicht eigenmächtig.

Löst eine OQM-Analyse unseren Personalmangel?

Nein. Eine Analyse schafft keine Stellen, ändert keine Finanzierung und ersetzt keine Personalbemessung. Sie kann helfen, zusätzliche Reibung in Zusammenarbeit und Abläufen zu erkennen und veränderbare Bedingungen gezielt zu bearbeiten. Notwendige Personal- und Ressourcenentscheidungen bleiben bestehen.

Werden Bewohnerinnen, Patienten oder Angehörige befragt?

Nicht in diesem beschriebenen Teamansatz. Im Mittelpunkt stehen erwachsene Mitarbeitende und Leitungsverantwortliche, die die Zusammenarbeit erleben. Befragungen betreuter Menschen oder Angehöriger sind eigene Vorhaben mit geeigneten Instrumenten und Schutzvorkehrungen. Auch im Kontaktformular bitten wir um keine persönlichen Gesundheits- oder Betreuungsdaten.

Wie lässt sich ein Einstieg trotz Schichtbetrieb organisieren?

Wir klären erreichbare Teilnahmewege, ein realistisches Zeitfenster, verständliche Informationen und den Rücklauf für verschiedene Schichten. Eine begrenzte Arbeitseinheit kann ein sinnvoller Anfang sein. Vorab werden Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und die Gefahr von Rückschlüssen in kleinen Gruppen besprochen.

Ist OQM eine Pflegequalitätsprüfung oder Gefährdungsbeurteilung?

Nein. Das hier beschriebene OQM-Qualitätsprofil betrachtet organisatorische Bedingungen aus Sicht des Teams. Es ist weder ein klinischer Qualitätsnachweis noch ein Ersatz für vorgeschriebene Prüfungen oder eine Gefährdungsbeurteilung. Ob das separate Angebot OQM Health zu Ihrer Situation passt, wird gesondert geklärt.

Können wir statt der christlichen Fassung den Business-Fragebogen wählen?

Ja. Auch eine christliche oder gemeinnützige Einrichtung kann den weltanschaulich neutralen Business-Fragebogen wählen. Maßgeblich ist das betrachtete Team, nicht allein die Trägerschaft. Für Pflege, Werke und Bildung mit unterschiedlichen Glaubens- und Weltbildern kann diese Fassung geeigneter sein. In Gemeinden kann die christliche Fassung den gemeinsamen geistlichen Auftrag besser abbilden. Die Wahl, freiwillige Teilnahme und Vertraulichkeit klären wir vorab; Fragen und Auswertungen verschiedener Fassungen werden nicht ungeprüft vermischt.

Was kostet OQM für Kirchen und christliche Einrichtungen?

Es gelten dieselben Preise wie für Unternehmen. Mit dem Preisrechner auf dieser Seite kalkulieren Sie Ihren Preis selbst; das Jahrespaket enthält bereits ein OQM-80-Profil.

Ist das Angebot nur für Freikirchen gedacht?

Nein. Wir sprechen christliche Einrichtungen aller Konfessionen an, einschließlich katholischer, evangelischer, orthodoxer und freikirchlicher Kontexte. Im Vorgespräch klären wir Sprachgebrauch, Arbeitsweise und Fragebogenpassung, statt eine für alle identische Anwendung vorauszusetzen.

Sind das dieselben Fragen wie im Unternehmensbereich?

Nein. Die christliche OQM-80-Fassung umfasst 80 Fragen zu acht Merkmalen und spricht Gaben, Glaubensleben, geistliche Kultur und Dienst ausdrücklich an. Die Unternehmensfassung verwendet andere Begriffe und Fragen. Die Auswahl wird vor einer Befragung geklärt.

Bewertet OQM den Glauben einzelner Menschen?

Das Ziel ist Organisationsentwicklung im Dialog, keine Rangliste persönlicher Frömmigkeit. Die Befragung enthält persönliche Glaubensaussagen; deshalb müssen Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und eine angemessene Auswertung vorab geklärt werden. OQM ersetzt weder Seelsorge noch Schutzkonzepte oder die Bearbeitung von Missbrauch und akuten Konflikten.

Ist OQM ein Angebot von NCD?

Nein. OQM hat historische Wurzeln in der Natürlichen Gemeindeentwicklung, ist heute aber ein eigenständiges Angebot. Wir stellen weder eine heutige Partnerschaft noch eine Identität der Fragebögen oder Produkte dar.

Gibt es ein Versprechen auf mehr Mitglieder oder garantierte Ergebnisse?

Nein. OQM hilft, Bedingungen der Zusammenarbeit zu betrachten und Verbesserungen gemeinsam zu entwickeln. Ob und wie sich eine Einrichtung verändert, hängt von ihrem Kontext und der Umsetzung ab. Mitgliederzahlen sind kein garantiertes Ergebnis einer Analyse.

Kann die Befragung auch auf Englisch oder Spanisch eingesetzt werden?

Diese Website erklärt den Ansatz in drei Sprachen. Die hier zugrunde gelegte aktuelle christliche Fragebogenfassung ist deutsch. Welche freigegebene Sprachfassung für Ihre Einrichtung verfügbar und geeignet ist, klären wir vor einer Beauftragung.

Erstgespräch

Wo braucht Ihr Pflege- oder Hilfsteam mehr Rückhalt?

Beschreiben Sie uns eine konkrete Situation: Ausfälle, Übergaben, Einarbeitung oder Zusammenarbeit. Gemeinsam klären wir die passende Einheit, den geeigneten Fragebogen und einen machbaren Einstieg. Bitte keine Bewohner-, Patienten- oder Gesundheitsdaten über dieses Formular senden.

Ihre Ansprechpartner

Michael RathgebSenior Consultant · Schweizm.rathgeb@oqm-international.com+41 76 501 38 18
Albert BrückmannSenior Consultant · Deutschlanda.brueckmann@oqm-international.com+49 6261 8469722

Anfrage senden

Oder schreiben Sie uns: office@oqm-international.com