Was die OQM-Forschung tatsächlich zeigt
Stephan Weselys Dissertation beschreibt, wie OQM entstand, wie der dialogische Verbesserungsprozess gedacht war und welche Befunde für einen historischen Fragebogen vorlagen. Hier unterscheiden wir die damalige Forschung von heutigen Produktangaben.
Vier belastbare Ausgangspunkte
Herkunft
OQM entwickelte sich aus der Natürlichen Gemeindeentwicklung. Die Übertragung der acht Qualitätsmerkmale auf den Malteser Hilfsdienst markiert in der Arbeit den Beginn von OQM.
Wesely, Dissertation (2011), gedruckte seiten V-VI, 6-8Dialogischer Kreislauf
Vorbereitung, Erhebung, gemeinsames Verstehen, Maßnahmen, Umsetzung und Nachmessung bilden einen wiederkehrenden Prozess. Im Mittelpunkt steht zunächst der wesentliche Engpass.
Wesely, Dissertation (2011), gedruckte seiten 38-41Sechs Prinzipien
Die Prinzipien behandeln das Wie einer Veränderung. Wesely leitet sie aus christlichen Sozialprinzipien ab und nutzt Naturbilder aus der Natürlichen Gemeindeentwicklung.
Wesely, Dissertation (2011), gedruckte seiten 20-38Historische Messbefunde
Für die um 2008 genutzte Fassung berichtet die Arbeit Reliabilitätskoeffizienten von .82 bis .94 sowie Korrelationen mit anderen Merkmalen. Das ist kein Nachweis für die heutige OQM-80-Fassung.
Wesely, Dissertation (2011), gedruckte seiten 42-45
Was diese Quelle nicht belegt
Die Dissertation erschien 2011. Sie beschreibt weder die heutige OQM-80-Fassung noch aktuelle Normwerte, Produkte oder Reichweiten. Die häufig genannten 70 Länder und mehr als 60.000 Profile betreffen die Natürliche Gemeindeentwicklung, nicht OQM.
Zahlen im Kontext lesen
Unser Datenblatt transkribiert die acht Reliabilitätswerte des historischen Fragebogens und erklärt, für welche Fassung sie gelten.
Datenblatt und CSV ansehenFragen mit Quellen beantworten
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Zur Forschungs-FAQIm Journal vertiefen
Die Artikel erläutern jeweils einen eng umrissenen Aspekt der Methode und verweisen auf die zugehörigen Seiten der Arbeit.